LBMA zertifizierte Goldbarren

LBMA Zertifizierung ist ein geprüfter Standard der London Bullion Market Association (LBMA) für die Herstellung und den Handel mit Feingoldbarren.

Goldbarren mit dieser Zertifizierung werden problemlos von jeder Bank oder Institution die sich mit Goldhandel beschäftigt angekauft. Insbesondere private Anleger sollten nur zertifizierte Barren kaufen, um so ein Maximum an Sicherheit dafür zu haben, dass Ihr Gold auch wirklich 99,99% Goldgehalt besitzt.

LBMA zertifizierte Barren werden in Deutschland meist von großen Herstellern wie Hereaus, Umicore, Degussa u.a. angeboten. Aber auch aus anderen Ländern werden zertifizierte Barren verkauft, wie zb aus den USA, der Türkei oder Russland. Wir im GOLDHAUS.INGOLSTADT weisen auf die Hersteller hin und bieten Ihnen insbesondere bei Kleinbarren eingeschweißte und zertifizierte Barren des Herstellers und Weltmarktführers für die Herstellung kleinster Barren, der  P I M Gold- und Scheideanstalt GmbH bereits  ab 0,01 gr bis 1 kg an. Goldbarren sind in der Größe nicht genormt. Das macht es dem Anleger schwer, einen Barren sofort auf Echtheit zu erkennen, im Gegensatz zu bekannten Goldmünzen wie zb dem Krügerrand aus Südafrika oder der Maple Leaf Münze aus Canada, die genormt sind und durch Wiegen und Messen bereits deutlich auf Echtheit erkannt werden können.

Rückseite Goldbarren Goldhaus Paßora Leipzig

Warum sind  LBMA-zertifizierte Goldbarren besser

In einem komplexen Prozess werden  Goldbarrenhersteller auf  Qualität und Sicherheit auf höchstem Niveau geprüft:

  • Hersteller muss seit mindestens fünf Jahren am Markt bestehen
  • Die Produktion von Goldbarren muss seit mindestens drei Jahren erfolgen
  • Das Produktionsvolumen muss im Jahr mindestens 10 t betragen
  • Das Nettovermögen des Unternehmens muss mindestens 15 Millionen £ oder das Äquivalent einer anderen Währung betragen

Ebenso werden von den  Goldbarren selbst am London Bullion Market mit dem sogenannten Good-Delivery-Standard als Gütesiegel,  ein sehr hoher Standard verlangt:

  • Mindestens 99,5 % der Gewichtsanteile eines Goldbarrens müssen auf reines Gold sein,  d.h. die sogenannte Feinheit muss 995,0 Anteile pro Tausend oder mehr betragen
  • Das Gewicht der Barren liegt zwischen 350 und 430 Feinunzen – also zwischen 10,9 und 13,4 kg.
  • Für die eindeutige Identifikation müssen bestimmte Markierungen auf dem Barren angebracht sein, wie die Seriennummer des Herstellers, sein Stempel, die Feinheit in vier Ziffern  sowie das  Herstellungsjahr.

Aufgrund dessen sind Good Delivery Goldbarren eher weniger für den privaten Anleger geeignet,  da sie aufgrund Ihres Gewichts einen hohen sehr Vermögenswert darstellen. Meistens werden diese nur von größeren Finanzmarktteilnehmern gehandelt, wie  Fonds, Banken oder  Staaten. Es gibt somit keine kleinen Good Delivery Barren, denn diese würden das Mindestgewicht unterschreiten und somit nicht der Definition solcher Barren entsprechen und könnten dann auch nicht am London Bullion Market gehandelt werden.

Aufgrund dessen sind die kleineren  LBMA-zertifizierten Goldbarren besser für den privaten Anleger geeignet, der diese dann  je nach Bedarf  auch in kleineren Einheiten handeln kann.

Zertifikat für Goldbarren

Die Liste der LBMA-zertifizierten Hersteller

Sämtliche Hersteller, die LBMA-zertifiziert sind und Good Delivery Goldbarren produzieren, sind in der sogenannten Good-Delivery/LBMA-Goldliste gelistet. Zu den bekanntesten Produzenten zählen Umicor, Heraeus und Nadir. Die Hersteller mit Sitz in Deutschland:

  • Allgemeine Gold – und Silberscheideanstalt AG – Pforzheim
  • Aurubis AG (vormals Norddeutsche Affinererie AG) – Hamburg
  • Hafner GmbH + Co. KG – Pforzheim
  • Heimerle + Meule GmbH – Pforzheim
  • Heraeus Deutschland GmbH & Co. KG – Hanau

Falls ein Hersteller nicht in dieser Liste erscheint, dann sollten Sie den Kauf dieser Barren eher nicht realisieren. Beim Weiterverkauf kann es dann zu Problemen kommen. Die Auflistung von Firmen auf dieser Liste bezieht sich ausschließlich auf die Herstellung von Goldbarren, auch wenn der Hersteller zugleich Münzen herstellt, wie zB Maple Leaf der Royal Canadian Mint.

Die Zertifizierung der London Bullion Market Association ist somit ein wichtiges Kriterium um zu belegen, dass es sich bei Goldbarren um echte Barren mit der entsprechenden  Qualität handelt. Sollte Ihnen ein Barren angeboten werden, dessen Hersteller Sie nicht kennen, so schauen Sie am besten nach, ob der Produzent in der LBMA Liste geführt ist. Viele Goldeinkäufer verlangen eine Prüfung des Goldes, wenn der Barren nicht LBMA-zertifiziert ist – das kann viele hundert Euro kosten.

Außerdem erhält der Verkäufer in diesem Fall lediglich den Schmelzwert, wodurch die Veräußerung schnell zu einem Minusgeschäft werden  kann, auch wenn der Barren Jahre vorher günstig gekauft wurde.

Schließlich ist nicht alles was glänzt auch tatsächlich echtes Gold und wer besonders günstig kauft, der muss noch mehr aufpassen und ganz genau prüfen. Grundsätzlich ist LBMA-zertifiziertes Gold in der Anschaffung zwar teuer als unzertifiziertes Gold, dennoch ist es hierfür deutlich einfacher jemanden zu finden, der das Gold später auch kaufen möchte. Außerdem erzielen Käufer so in der Regel einen höheren Wiederverkaufswert. Aus den vorgenannten Gründen sind viele Händler dazu übergegangen, nicht nur Gold anzubieten, welches LBMA gelistet ist, sondern dieses auch noch gleichzeitig mit einem entsprechenden Zertifikat zu verkaufen, welches mit einem Hologramm versehen ist. Dies gewährt dem Kunden eine weitere hohe Sicherheit und stößt beim Käufer auf große Akzeptanz.